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des Pfarrverbandes
Hosingen-Hoscheid

 

20. Mai 2012

7. Sonntag
der Osterzeit

Lesejahr B
Johannes 17,6a.11b-19

>> Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind. <<

Parblat

 

 

Ausgelegt!

Bibelwort: Johannes 17,6a.11b-19

Jesus bittet für seine "Gemeinde", könnte man zu diesen Worten sagen. Er sieht und fühlt die Menschen um sich herum, die gebildeten und die schwachen, die gesunden und kranken, die Juden und die Andersgläubigen - und bittet für sie vor seinem Vater. Ob die Menschen, die um Jesus waren und ihn hörten, seine Worte verstanden haben, sei dahin gestellt und ist nicht von Bedeutung. Wir müssen nicht wissen, warum und wie einer oder eine für andere betet. Wichtig ist, dass einer es tut. Ein Priester vielleicht, der am Abend eines Tages die unterschiedlichen Menschen seiner Gemeinde im Herzen hat und betet: Gott, Vater, nimm dich aller dieser Menschen an; führe sie recht, hilf ihnen, die Wahrheit zu erkennen. Im Johannesevangelium dreht sich vieles um Wahrheit. Sie ist oft verdunkelt von Ereignissen und Machenschaften der Welt. Manchmal steht die Wahrheit im Gegensatz zu dem, was in der Welt geschieht. Wahr ist, weiß Jesus, dass ich mein Leben ohne Gott nicht deuten und verstehen kann. Darum will er helfen, den unsichtbaren Gott zu erkennen. Ich erkenne ihn, indem ich Gott diene, seinen Willen tue. Wer im Namen Gottes liebt, macht Gott eriahrbar. Und wird geheiligt von Gott selbst. In der Liebe werden wir eins, wie verschieden wir auch sind. Liebe ist Gott selbst in unserer Welt.

Michael Becker

 

Geliebt

Auch wenn du nicht von dieser Welt bist, du Christ, geh hinaus in diese Welt in Gottes Namen - weil Gott dich liebt und durch dich liebt - sonst bliebe sie lieblos.

 

Mitteilsam:

Zu wissen, dass man geliebt ist,
kann man nicht für sich behalten.
Zu wissen, dass man gottgeliebt ist,
darf man nicht für sich behalten.