Puer Wuert mat engem grousse Merci
Den 19.Oktober war fir eis een Dag, dee mir nach laang an Erënnerung behalen.An all deene ville Joere war eist Engagement gedroe vun enger gudder Zesummenaarbecht an enger flotter Frëndschaft, zu der eng ganz Rei gutt Mënschen
hire Beitrag ginn hunn.
• Merci deene Branebuerger, dem Parrot, dem Parverbandsrot, de Gottesdéngschthelfer, de Scouten, der Kannerpastoral-Equipe, eise Frënn dem Jean an dem Isy an all deene Fraen, Männer, Jugendlich a Kanner vun deene mir ëmmer erëm
ee Feed-back an eisem Engagement fir de Parverband kruten.
• Merci de Chorale vu Branebuerg an Housen, déi d'Liturgie vun der Eucharistiefeier gehollef hun würdeg a schéin ze gestalten.
• E grousse Merci un all déi Leit déi eis hir Sympathie duerch een Don fir eise CSI Projet am Sudan gewisen hunn. Duerch Är Hëllef konnte mir dëse Projet mat 2.730 € finanziell ënnerstëtzen.
(Unser Projekt im Sudan: Ausbau der schulischen Infrastruktur in den Nuba-Bergen und im nördlichen Bahr El Ghazal im Südsudan: Ziel ist der Bau von Schulen, die Ausbildung von Lehrern und die Grundschulausbildung von Kindern.
Unser Partner vor Ort ist Bischof Macram Max Gassis.)
Mat dësem Merci wëlle mir alle Leit déi sech fir anerer, fir d'Kierch a fir de chrëschtleche Glaf engagéiere vill Courage, Freed an Ausdauer wënschen.
Merci an Aurevoir mat enger Invitatioun eis zu Viichten besichen ze kommen. Hei fann Dir ëmmer eng oppen Dier an eng gutt Fläsch um Dësch.
Iech all e frout Chrëschtfest!
Jacquel a Fél. Schannel - Millang 8, rue neuve L 9188 Vichten Tel. 99 00 57
Auf Projektreise bei CSI-Partner Bischof Macram Max Gassis im Südsudan
Durch Bildung die Menschen wieder aufbauen
Sudan – CSI-Partner Bischof Macram Max Gassis ist Seelsorger, Menschenrechtler und Entwicklungshelfer in einer Person. Als von 1983 bis 2005 der Bürgerkrieg im Südsudan wütete, prangerte er die Menschenrechtsverletzungen
der islamistischen Regierung in Khartum gegenüber der schwarzafrikanischen Bevölkerung öffentlich in aller Welt an. Nachdem am 9. Januar 2005, nach langjährigen Verhandlungen, ein Friedensabkommen zwischen der Zentralregierung
und der SPLA-Befreiungsarmee unterzeichnet wurde, begann der mutige Bischof sogleich die Wiederaufbauarbeit in seiner Diözese.
Mit Hilfe eines starken Teams um den erfahrenen Entwicklungshelfer Roberto Bronzino begann er Projekte in den Bereichen Trinkwasser, Bildung und Gesundheitsversorgung umzusetzen. „Ich will helfen mein Land wieder aufzubauen und
den Menschen neuen Mut zu geben. Mit diesen Worten beschreibt der Bischof sein Wirken. Innerhalb von zwei Jahren wurden in verschiedenen Dörfern der Provinzen Nord-Bahr-el-Ghazal und Süd-Kordofan 150 Brunnen gegraben, sowie ein
halbes Dutzend Grundschulen und zwei Lyzeen für insgesamt 3.300 Schüler eröffnet.
Weitere Klassensäle und zwei Krankenhäuser sind derzeit im Bau. Im Rahmen einer einwöchigen Projektreise konnten sich CSI-Präsident Roger Nilles und Projektkoordinator Bob Kirsch im Februar 2007 vor Ort von der guten Arbeit des
Teams um Bischof Macram Max Gassis überzeugen. Wer in dieser Gegend Entwicklungshilfe leisten will, muss zahllose Hindernisse überwinden. Die entlegenen Dörfer sind nur während der Trockenzeit, das heißt von Januar bis April
erreichbar. Lastwagen sind oft mehrere Tage auf schlecht befahrbaren Sandpisten unterwegs, ehe sie ihr Ziel erreichen. Manche Materialien müssen derzeit mit Buschflugzeugen aus dem Norden Kenias nach Twic County befördert werden.
Allerdings verursacht dies sehr hohe Transportkosten. Vor allem aber gibt es kaum qualifizierte Arbeitskräfte im Südsudan. Deshalb muss die Diözese El Obeid Lehrer, medizinisches Personal und Handwerker in Uganda und Kenia
anheuern, um ihre Projekte zu verwirklichen. „Bildung ist zurzeit unsere Priorität erklärt der Bischof.
"Nur durch Bildung können die Menschen lernen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Es ist wichtig die zerstörte Infrastruktur wiederherzustellen, doch wichtiger ist es die Menschen aufzubauen."
CSI unterstützte 2006/2007 den Bau von Klassensälen, die Ausbildung von Lehrpersonal und den Kauf von Schulmaterialien mit insgesamt 55.000 Euro. 2007/2008 wurden weitere 65.000 Euro an die
Bildungsstelle der Diözese weitergeleitet. Vielen Dank für ihre Hilfe!
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