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Initiative Partage Afrique

Marie-Antoinette Scheidweiler-Recken
9A, rue de Hosingen
L-9466 Weiler-Putscheid
CCPL:IBAN LU48 1111 2334 9213 0000

Ausbildungszentren für afrikanische Mädchen,
die vor der Zwangsheirat flüchten

Seit 2006, engagiert sich PARTAGE AFRIQUE periodisch bei den Schwestern der Unbefleckten Empfängnis, Burkina Faso, um die Lebenssituation der Mädchen, welche vor einer Zwangsheirat bei den Schwestern Zuflucht suchen, zu verbessern.

So wurden seither eine Schlafunterkunft für 20 Personen mit WC und Duschen finanziert, eine Wasserpumpe Volanta für den Garten installiert, die Getreidebank vergrößert und der Innenhof freundlicher gestaltet. Solarzellen für den Schlafraum und für ein angrenzendes Mehrzweckgebäude wurden diesen Sommer installiert.

Seit kurzem bat die für die Mädchen zuständige Schwester eine finanzielle Hilfe bei der Verwirklichung von 3 Ausbildungszentren in Kaya, Ouagadougou und Manga in Burkina Faso.

In diesen Zentren können die Mädchen für die Zeit ihres Aufenthaltes bei den Schwestern – in der Regel mehrere Jahre - an einer breitgefächerten Ausbildung teilnehmen. Dies war bisher kaum möglich, weil die Schwestern entweder durch die Anzahl ihrer Schützlinge überfordert waren (momentan 191) oder sich für eine differenzierte Ausbildung nicht geeignet fühlten.

An oberster Stelle der Ausbildung steht weiterhin die Alphabetisation, dann Säuglingsfürsorge, Hygiene, Gesundheit, Ernährung, Erziehung. Außer der für die afrikanischen Frauen typische Einweisung in Nähen, Kochen und Gärtnern, werden jetzt auch sozio-kulturelle Inhalte vermittelt, wie:  Bürgerrechte, ländliche Strukturen, Ackerbaubewirtschaftung, Familienverwaltung, Funktion und Bedeutung der Familie überhaupt und Traditionen.

Ein absolutes Novum in dieser Ausbildung ist die Einbeziehung der „Früheren, deren Erfahrungen in der realen Welt nach dem langen Aufenthalt bei den Schwestern für die Mädchen enorm wichtig sind. Außerdem nutzen diese Frauen den  mehrtägigen Aufenthalt zur Weiterbildung.

Die Mädchen verbleiben weiterhin in ihrer „maison daccueil, werden aber für die Ausbildungseinheiten abgeholt und zurückgebracht, was beträchtliche Unkosten verursacht. Hi nzu kommen Verpfl egung und Unterbringung für die Dauer der Ausbildung, sowie Lernmaterial, Gehälter der Ausbilder, deren Unterbringung und Versorgung.

Partage Afrique engagiert sich seinen finanziellen Möglichkeiten entsprechend, für die Realisierung dieser Zentren. Jede finanzielle Unterstützung ist daher willkommen.

Danke für jedes Interesse!

Marie-Antoinette Scheidweiler-Recken

2010

Liebe Freundinnen und Freunde von „Partage Afrique

Das nahende Weihnachtsfest bietet Gelegenheit mich bei Euch zu bedanken:

      für die Unterstützung meiner Projekte in Burkina Faso

      für die Solidarität mit den dortigen Frauen

Eure Spenden tragen Früchte!

Im Laufe dieses Jahres konnten die neuen, geräumigen Unterkünfte für die Mädchen, welche vor einer Zwangsheirat geflohen sind, fertig gestellt werden. Der Umzug fand im Sommer statt und im kommenden Februar werden die Mädchen mit uns feiern. Der leer gewordene Schlafraum wird in Zukunft als Werkstatt benutzt, in dem die Mädchen entsprechend ihrer Stammeszugehörigkeit traditionelles afrikanisches Frauenhandwerk erlernen.

Auch die Konstruktion des kleinen Hotels, welches an die von uns finanzierte Haushaltungsschule angegliedert ist, geht in die Endphase, so dass wir - wenn Gott will - im Februar dort die ersten Gäste sein werden. Imasgo wird somit endlich Unterkünfte für Reisende anbieten können, aber vor allem können die Schülerinnen der Haushaltungsschule in ihrem Hotel sich das nötige Wissen aneignen um späterhin eventuell eine eigene kleine Existenz aufzubauen. Außerdem ist die Hoffnung berechtigt, dass die Haushaltungsschule mit Nähatelier,

Kleintierzüchterei, Garten, Restauration, Gästezimmer usw. eine selbst tragende Schule wird. Dies wäre ein Vorbild-Projekt, ähnlich wie die gesamten von uns in Stand gesetzten Gesundheitszentren.

Nun, wie geht es weiter?

Die Not in Afrika wird nicht kleiner, nur die Prioritäten verschieben sich.

So bat mich Madame le Préfet von Imasgo verzweifelt um Hilfe bei dem unlösbaren Aidsproblem in ihrem Zuständigkeits-Departement. Zwar besteht ein Aktionsplan für den Kampf gegen Aids, aber es fehlt das Geld, um überhaupt aktiv zu werden. Ihre persönliche Anfrage an die Präsidentengattin blieb erfolglos.

Verzweifelt und wütend zeigte sie mir vier Aidswaisen, die zurzeit in der Familie der Präfektur leben, weil es keine Unterbringung und Verpflegung für diese Kinder gibt. Dann wies sie in den Hof, wo eine Gruppe von Frauen bereits tagelang um Hilfe anstanden, weil sie aus ihrem sozialen Umfeld ausgestoßen wurden.

In der Tat, dieses große Übel „Aids trägt in Afrika, besonders im ländlichen Raum, seltsame Früchte. Um der wirklichen Ursache für die stetig wachsende Ansteckung nicht auf den Grund zu gehen (vergessen wir nicht, dass in Burkina Faso das Patriarchat herrscht und die Macht der Männer allgegenwärtig ist) werden die Ursachen bei den Menschen gesucht, die am verwundbarsten sind: bei alten Frauen.

Diese Frauen, die bisher sehr geachtet waren und den Mittelpunkt der Familie darstellten, die über das Wissen um Tradition und Heilkräften verfügten, werden nun beschuldigt durch den „bösen Blick oder die Zauberei die „seltsame Krankheit auszulösen. Traditionelle Heiler („guérisseurs) sprechen von „Seelenfresserinnen („mangeuses dâmes), die man meiden soll.

Diese Frauen werden dann oft aus den Familien ausgestoßen, manchmal sogar von der gesamten Dorfbevölkerung fortgejagt. Auch nachträglich vorgelegte Beweise für deren Unschuld bringen keine Umstimmung. Werden diesen stigmatisierten Frauen ebenfalls die Zuflucht in ihre Herkunftsfamilie verweigert, befinden sie sich wortwörtlich auf der Straße, wo sie z.B. von der Polizei aufgegriffen und in den Hof der Präfektur abgeliefert werde. Sie bitten um Nahrung und Unterkunft, aber das Portemonnaie der Präfektin ist leer.

Nun zur Frage „wie geht es weiter?

"Promo-Femmes", "Partage Afrique" und CSI planen aufgrund dieser extremen Notlage ein komplementäres Hilfsprogramm:

1. Ausbildung von Einheimischen in Sachen Aids, d.h. sie lernen den Charakter der Krankheit kennen, deren Ansteckungsquellen, die notwendigen Verhütungsmaßnahmen, den Verlauf der Krankheit, die Symptome, die Behandlung usw.

Diese ausgebildeten Einheimischen, die Teil der Dorfgemeinschaft sind und waren, sind Ansprechpartner, Vertrauenspersonen und kennen die Behandlungsmöglichkeiten und die Hilfsprogramme. CSI (Chrëschtlech –

Solidaresch – Innovativ) übernimmt diesen Teil des Projektes.

2. Gründung eines Hauses in der Hauptstadt, wo die ausgesetzten, stigmatisierten, körperlich und seelisch verletzten Frauen vorübergehend eine Unterkunft finden. Ein Team von Fachleuten wird sich nun um diese Frauen kümmern, in der Hoffnung für sie eine Reintegration in ihre Familie oder Dorfgemeinschaft zu erreichen. "Partage Afrique" wird dieses Haus finanzieren und für eine Zeitspanne von drei Jahren die Löhne der zuständigen Fachleute übernehmen.

Ähnliche Programme sind in anderen Teilen Afrikas bereits erfolgreich und machen Hoffnung.

"Partage Afrique" wird sich nach Abschluss der noch laufenden Projekte an diesem Aids-Programm beteiligen. Wenn Sie sich anschließen möchten, bedanke ich mich herzlichst.

Marie-Antoinette SCHEIDWEILER-RECKEN
9A, rue de Hosingen
L-9466 WEILER – PUTSCHEID
Télefon : 990 660
E-mail : marcelsr@pt.lu
CCPL IBAN LU48 1111 2334 9213 0000

Burkina Faso

No dräi Wochen Burkina Faso, wollt ech Eech kuerz informéieren, wi et mat de Projete steet, déi Dir esou grousszügig ënnerstëtzt hat. Am Enn vam Joer hoffen ech dann na mi detailléiert drop anzegoen.

Fir discht emol wat ech mat Ere Sue gemat hann, déi eng Gesamtzomm van 21.000 € ausgemat hann:

1. Maternité Imasgo et complexe médical

5000 €

2. Maternité Goodin, plaques solaires et complexe medical

5000 €

3. Mutuelle de santé dImasgo

5000 €

4. Religieuse de lImmaculée Conception:
    Foyer pour jeunes filles refusant le mariage forcé

5000 €

5. Fonds de roulement dImasgo et de Goodin

1000 €

Total:

21.000 €

Dat sin: 13.775.097 Francs CFA

Dat sënn enorm vill Suen, fir déi dganz Populatioun van Imasgo, Goodin an Nopeschdiärefer van Häerze Merci seet.

Wi steet et mat de Projeten?

  • dMaternité van Imasgo ass super an der Rei,
     
  • dPlaques solaires va Goodin funftionéieren tadellos,
     
  • dMutuelle de santé kann héchstwahrscheinlech de September starten
     
  • an dSchwesteren, déi sich es net zoukoumen iwwert suvill Suen, hann deeglang iwwerlagt a geplangt. Lo installéiere si fir discht eng Pompel „Volanta op hire Forage, da baue si en neien Dortoir fir dMedercher, fir dann an deen alen Dortoir den Atelier ze installéieren.

Meng Projete fir dest Joer:

  • Eng Ambulanz, ouni déi dMutuelle net auskënnt. Déi al Ambulanz ass zënter zwee Joer akzidentéiert. Sie konnt net gefléckt ginn a fir eng nei wore keng Suen do.
     
  • Ënnerstëtzung fir Promo-Femmes, fir dat si, ausser dMaternitéen, och dInfirmerien, dWunningen vam Personal an dLatrinen nokucken kënnen.
     
  • De Schwësteren nach ee Coup fir den Atelier.

DFreed, den Optimismus, hire Stolz an hir Motivatioun sen dInitialzündung fir mech viran ze engagéieren.

          Marie-Antoinette Scheidweiler-Recken
    CCPL IBAN LU48 1111 2334 9213 0000

 

Chères amies, chers amis,

Au mois daoût 2004, jaccompagnais Mars, mon mari, et une équipe de spécialistes au Burkina Faso où les «Lëtzebuerger  Jongbaueren a Jongwënzer, Service Coopération » envisagent de construire un centre technique damélioration asine.

Cétait mon premier contact avec lAfrique. Jétais, et je le suis encore toujours, impressionnée par ce peuple burkinabè affable et souriant, complaisant et gentil. Les premiers jours pendant que Mars était occupé par les travaux de préparation pour le nouveau projet des « LJBJWSC », je visitais à pied Ouagadougou, la capitale du Burkina, avec un guide, qui, en plus, était mon garde de corps.

La vie se déroulait dans les rues bouchées dautos, sans catalyseurs, avec des pots déchappement souvent défectueux, de mobylettes, de bicyclettes, de passants, de marchands. Par moments, quand la circulation était extrêmement dense, les rues étaient bleues et lair si empesté que je ne respirais plus que par des mouchoirs et je menfuyais dans ma chambre dhôtel. Cette fuite évidente pour moi ne lest pas pour les femmes et les enfants qui font leur commerce au bord des rues quotidiennement.Scheidweiler Manny

Ouaga qui compte près dun million dhabitants, est aussi une ville de notre temps avec de grandes avenues, de bâtiments modernes, de banques, de monuments, un palais de congrès, ...... . Mais tous mes sens étaient concentrés sur ce qui se passait directement à côté de moi. Je remets la découverte de cette ville culturelle à une autre fois.

Ouaga, ce sont les marchés avec leurs odeurs, leurs couleurs, leurs surprises, avec ce monde vivant et coloré.

Ouaga, ce sont aussi les gens qui te rient, qui sintéressent à toi, te posent des questions, tinvitent chez eux. Mais cest aussi la pauvreté, ce sont les mendiants vrais et faux, les malades accablés par une crise de paludisme, allongés quelque part.

Cétait le temps des pluies : lhumidité était fort élevée, la chaleur environ 35°, les moustiques insatiables. Cétait un terrain favorable pour toutes sortes de maladies contre lesquelles des marchands ambulants vendaient des médicaments à la pièce, pas cher, mais dune qualité douteuse. Ce sont des médicaments copiés, donc nullement protégés. Par contre, on trouve les médicaments génériques dont le brevet est tombé dans le domaine public qui sont originaux, mais déclassés. Ils sont vendus dans les pharmacies aussi à la pièce et moins cher. Les médicaments dont nous bénéficions actuellement dans nos régions, patentés, efficaces, sont également disponibles, mais trop chers pour la plupart des gens.

Pour nous, les Blancs, Ouaga était aussi le petit grand luxe : en revenant des villages on retrouvait une salle de bains bien éclairée, le climatiseur, la table française.

Après trois jours, nous partions pour les villages.

Imasgo, situé à louest de Ouaga, était la première  destination de léquipe de travail. Cest là que sera implanté le centre asinien, cest là que Mars a travaillé il y a 44 ans comme coopérant et cest là que lannée passée une enquête a été faite concernant limpact du travail dautrefois sur les habitudes des cultivateurs jusquà présent.

Et cest là aussi que jai connu trois femmes : Thérèse, Pauline, Solange. Elles mattendaient, tout simplement.

Pendant que les hommes, spécialistes et villageois, discutaient projet, terrain, argent, les femmes me parlaient de leurs engagements féministes. Elles font partie dun groupement de femmes qui représente un collectif local pour

  • laide aux cultivatrices,
  • le soutien dans lachat de leurs semences,
  • la vente de leurs produits,
  • la constitution de réserves pour le temps des famines,
  • lattribution des micro-crédits aux petites entreprises personnelles,
  • le secours aux femmes et enfants en détresse provoquée soit par la mort du mari, soit par sa disparition, soit par lexpulsion de la femme de la famille du mari.

En ce moment dinnombrables familles burkinabè fuient la Côte dIvoire où elles vivaient et travaillaient comme ouvriers saisonniers et qui, à cause du conflit politique entre le Burkina Faso et la Côte dIvoire, ont été expulsées de leur pays daccueil. Cette situation est un défi énorme pour tout le pays.

Parallèlement les femmes sont engagées chez Promo-Femmes, une organisation plus ou moins politique, qui a été promue au rang dONG nationale en 1990. Elle a pour objectif la lutte pour la promotion et le plein épanouissement de la femme et de la jeune fille au Burkina. Lorganisation dirigée par Clémentine Ouédraogo, a pour principal moyen daction la défense des droits de lhomme et particulièrement ceux de la femme. Les lignes principales de ses programmes de développement sont lalphabétisation, la santé, les activités génératrices de revenues, les droits de la femme. Mais, hélas, le manque de moyens financiers limite le champ daction pour une plus grande promotion.

Ce jour-là, à ma grande surprise, la présidente Mme Clémentine Ouédreaogo était au village, tout à fait par hasard, pour promouvoir une nouvelle bouillie pour les bébés. Jétais en face dune femme maternelle, naturelle, aimable, sympa, vraiment charismatique, dont les paroles étaient simples, directes, intelligentes. Ceci explique peut-être le succès de ses émissions radiophoniques par lesquelles elle sadresse régulièrement aux femmes pour les encourager et les informer. Bref, cest une femme courageuse, combattante, révolutionnaire dont lesprit est multiplié par toutes ces bénévoles formées par lONG qui vont dans les villages pour stimuler, encourager, informer les femmes, les assister pendant laccouchement et surtout secourir les femmes victimes dagression ou de viol.

Naturellement le sida nécessite de plus en plus de campagnes dinformation, de même lexcision qui, par contre, est rarement pratiquée dans lethnie des Sikomssées, établis à Imasgo.

A ce quon ma dit, les changements sociaux, surtout relationnels entre hommes et femmes, se développent plus facilement dans les milieux chrétiens que dans les milieux musulmans. Malgré ces différences, chrétiens et musulmans vivent ensemble, se marient entre eux. Très pacifiques, les Burkinabè démontrent quils peuvent faire ménage commun, malgré une soixantaine de peuples différents.

Le fait que jaie connu ces trois femmes, leur groupement, leur mouvement, leur engagement, et le fait que je sois allée au Burkina pour rencontrer des femmes, nest sûrement pas une coïncidence accidentelle. Je ne crois pas au hasard.

Je mengagerai à soutenir Promo-Femmes financièrement.

Mais une démarche prioritaire sera consacrée à la Maternité dImasgo.

Mes trois amies insistaient à ce que je rende visite à cette maison et finalement jai su pourquoi. De linfirmerie je ne peux rien dire, puisquil me manquait le temps pour y aller.

La Maternité de lEtat est un bâtiment plat, rouge, en bon état. La sage-femme est jeune, jolie, soignée. Les apparences sont bonnes.

Mais à lintérieur cest le choc. Impossible de mimaginer quune femme y entre pour mettre un bébé au monde et dy sortir saine et sauve. Bien au contraire : combien de chance doivent avoir une femme et son bébé pour sortir indemnes de cette maison! Naturellement jai mes images de Luxembourgeoise gâtée par un système médical optimisant la santé de la mère et de son enfant.  Imasgo est une autre réalité. Pour cette raison mes trois femmes mont amenée ici.

Létat pitoyable, même dangereux de cette maison est reconnu par les villageois. Ceux-ci, par manque de moyens financiers pour assumer leur part de responsabilité au moins ce qui concerne la propreté, sont impuissants devant ce fait.

Ma liste du matériel qui manque – qui pourtant serait indispensable – est interminable.

Il manque les matelas, les couvre-lits, les draps, les oreillers   jusquaux savons, torchons, produits de nettoyage. Les instruments sont nettoyés à leau de Javel, puis jetés sur un tas et laissés à découvert. Il manque des serviettes, des gants en latex,... enfin tout !   Les fils électriques pendent du plafond sans ampoules.

La sage-femme na plus été payée depuis des mois, ses commandes de matériel restent sans réponses, ses appels pour secourir sa maison sont ignorés.

En considérant cet état des choses, je suis davis que résignation et désengagement semparent du milieu. On le voit, on le sent !

Cest vrai, lEducation et la Santé sont les orphelins du Gouvernement burkinabè. Pourtant deux postes si importants pour lévolution, le bien-être et la santé dun peuple entier.

Credo de lEtat : Il ny a pas dargent !

Promo-Femmes se charge de léducation en général, de léducation à la santé et à lhygiène en particulier, mais leurs moyens financiers sont limités.

Conclusion : Le peuple burkinabè qui compte à peu près 12 millions dhabitants actuellement, qui a triplé son nombre dhabitants depuis 1960, doit disposer de ressources vitales extraordinaires pour survivre. Néanmoins, lindividu court un risque sérieux lorsquil est interné dans un hôpital de lÉtat.

Daprès ce que jentendais, les hôpitaux privés, par contre, sont bien équipés en personnel et en matériel. Toutefois ils sont impayables pour la plus grande partie des gens.

Dieu MERCI pour le soleil, désinfectant de premier ordre, si abondant, mais trop peu utilisé !

Après cette visite et ces images bouleversantes, il me fallait refouler ce vécu pour pouvoir profiter du reste de mon séjour.

Ayant été novice dans ce pays, javais le privilège de voyager avec des experts du pays et des habitués en relations humaines.

A part mon intérêt pour le pays en général, cétaient les rencontres personnelles qui mintéressaient et me séduisaient . Ce sentiment était toujours réciproque. Là où les paroles faisaient défaut, il y avait les regards et les signes. Les enfants découvrirent très vite en moi la « joueuse ».

Et cest en parlant, écoutant, regardant que « jentrais » doucement dans un monde intime et étrange, compréhensible et mystérieux, très proche et très loin.

Je veux finir mon reportage très personnel en me rappelant le village de Sabouna où nos experts présentaient leur projet devant un monde énorme qui était venu de tous les villages voisins. Vers la fin, on me donnait la parole. Surprise, je madressai aux femmes, parlant de solidarité avec les femmes du monde entier.

Eh bien, je veux être solidaire avec toute mon énergie, mon sens de responsabilité et mes moyens financiers.

Si vous voulez vous y joindre, voici le CCPL de mon mari :

Marcel SCHEIDWEILER L-9466 WEILER
IBAN LU10 1111 0300 0532 0000
en mentionnant: Maternité Imasgo ou Promo-Femmes Burkina

Pour responsabiliser et motiver les habitants dImasgo, les travaux nécessaires de nettoyage et de peinture seront faits par eux-mêmes. Lachat des produits se fera sur place. Un contrôle régulier rendra compte, si les investissements financiers correspondent aux acquisitions et aux travaux effectués.

Lengagement pour la maternité est valable pour lannée 2005. Quant à Promo-Femmes, cette ONG nécessite une aide de plus longue durée.

Je ne vous quitte pas sans vous avoir parlé dun petit événement vécu à la Maternité. Le jour avant ma visite, un petit garçon y est né. Avec sa mère, ils étaient les seuls pensionnaires. Installé dans une chambre obscure, sur un matelas non-couvert, usé, le nouveau-né, faute dhabits, était enveloppé dans le pagne de sa mère. Il cherchait le sein maternel, mais le lait nétait pas encore monté. Si le lait faisait défaut, le petit serait nourri à leau sucrée.

La mère et son enfant étaient prêts à quitter la maternité. Faute dargent pour payer laccouchement et le séjour, ils devaient rester, attendant que quelquun de la famille recrute largent nécessaire. Le lendemain mes amies et moi achetions un trousseau pour le bébé et un pagne supplémentaire pour la mère au marché. Le tout coûtait 15 000 FCFA, soit 22 €. Le mari, réfugié de la Côte dIvoire où il avait vécu avec sa femme et ses deux autres enfants, y était retourné clandestinement espérant récupérer quelques biens abandonnés en hâte pendant la fuite.

Voilà, mes amies et amis, je vous laisse pour le moment. Je suis sûre que je vous redonne de mes nouvelles lannée prochaine à mon retour du Burkina Faso.

Au revoir,

Manny (Marie-Antoinette) Scheidweiler – Recken
Weiler, le 29 septembre 2004