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Kirche - mehr als ein Verein?
Gremien und Sitzungen, Feiern und Feste, auch Streit und Mauscheleien - in all diesen Dingen unterscheidet sich die Kirche nicht von einem x-beliebigen Verein, mag es ein Sport-, ein Musik- oder irgendein anderer Verein sein.
Und das ist auch nicht weiter verwunderlich: In der Kirche leben und arbeiten Menschen und deshalb geht es dort auch menschlich zu - mit allen Vorzügen, aber eben auch mit allen Fehlern. Dennoch - glaube ich - ist die Kirche mehr
als ein Verein. Das Bild von den Menschen am Schwungtuch kann diesen Unterschied symbolisieren: Nicht sie, die Menschen, die Vereinsmitglieder sind der Mittelpunkt, das Zentrum, um das sich alles dreht: Die Mitte der Kirche ist
Gott, er ist das Zentrum, ohne ihn ist die Kirche nichts. Und es ist sein Heiliger Geist, den er zu Pfingsten gesandt hat, der die Kirche in Schwung hält. Und der zeigt, worum es in der Kirche geht: um das Reich Gottes, um Gottes
Liebe zu den Menschen, um das Kreuz und die Erlösung. Und darüber müssen die Christen reden: "Wir müssen wieder klarer sagen, dass wir als Christen etwas anbieten können, was keine andere Gruppe sonst bietet, sonst
entscheiden sich die Leute einfach nur zwischen Tanzstunden, Sportverein und Kirche" (Katrin Göring-Eckardt, Präses der EKD-Synode). Ein Zweites entdecke ich in dem Bild: Alle Menschen packen mit an, alle sind gleich
wichtig, gleich berechtigt. So ist es auch in der Kirche. Am deutlichsten wird dies beim Abendmahl: Da gibt es kein Reich und kein Arm, kein Schön oder Hässlich, kein Klug oder Dumm. So sollte es zumindest sein. Denn ich weiß,
dass es auch in der Kirche Unterschiede gibt. Ein Hinweis, dass die Kirche Gefahr laufen kann, ein Verein zu werden: Wenn Gott nicht mehr der Mittelpunkt ist. Das bemerkte schon vor rund fünfzig Jahren Martin Luther King:
"Wenn die christliche Kirche nicht den Heiligen Geist wiedergewinnen kann, der die frühere Kirche beseelte, so wird sie ihre Glaubwürdigkeit verlieren und abgetan werden als ein für das 20. Jahrhundert bedeutungsloser
geselliger Verein."
Michael Tillmann

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E Bréif vun eisem Erzbëschof fir
Léiw krank Leit
Ganz gären deelen ech mat Iech e Wuert vum Kardinol John Newman:
“Ech sin beruff, eppes ze maachen oder ze sinn, wou fir keen anere beruff ass. Ech hun eng Plaz am Plang vum Härgott op der Äerd, déi keen aneren huer”.
Dir hutt eng Plaz am Plang vum Härgott, Dir huttt eng Plaz an der Kiirch an an der Welt.
Et ass ganz sëcher keng liicht Plaz. Eis Welt ass wäit dervun weg, vollkommen ze sinn: Krankheet, Alter, Gebriechen a Schmäerz drécken op Iech; heiandsdo hutt Dir sëcher den Androck, Dir géngt et nët méi packen.
Ech wënschen Iech, datt Dir ëmmer, awer bësonnesch, wann et bal ze schwéier ass, e gudde Mënsch un Äerer Säit hutt. Ech
versëcheren Iech, datt Dir am Gebied vun der Kiirch net vergiess sidd. Dir hutt eng extra Plaz an der Gemeinschaft vun de Frënn vum Jesus.
Dir hut eng Beruffung, déi Iech ganz enk mam Kräiz vum Jesus verbënnt.
Ech soen Iech ganz häerzlech Merci fir alles, wat Dir fir d’Kiirch an d’Menschheet maacht: Dir drot an ärem Liewen an an ärem
Kierper d’Wonnen , déi eis erënneren, datt mer dat endgültegt Liewen an d’Heelsinn nach erwaarden, mat enger Sehnsucht, déi wéi
deet. Mam Poopst Jean-Paul II bieden ech Iech, “zu enger Kraftquell fir d’Kiirch a fir d’Menschheet ze ginn”.
Ech invitéieren Iech, grad a schwéieren an däischtere Stonnen ze gleewen, datt “duurch Jesus Christus an a Christus d'Rätsel vu Schmäerz an Dout hell” gëtt.
Ech versëcheren Iech, datt ech mat Iech gleewen an hoffen, ginn Iech all mäi Segen a bleiwen zudéifst verbonnen
Ären + Fernand Franck Erzbëschof vu Lëtzebuerg
KIRCHE JESUSCHRISTI
Diakonie Dienst am Menschen
Die gesellschaftlichen Strukturen haben sich heute stark gewandelt.
Viele Menschen leben vereinzelt. Grossfamilien sind selten und die Zellen der Familie und der Kreis der Verwandschaft ist viel
kleiner geworden. Verwandschaftliche Beziehungen sind komplizierter als früher. Viele Haushalte sind auf eine zweite Erwerbsarbeit
angewiesen. Die gesellschaftlichen Ansprüche an Familien sind enorm gewachsen. Dies hat zur Folge, dass viele Menschen durch die
Maschen des sozialen Netzes fallen, viele vereinsamen und ihr Leben allein oder mir wenig Unterstützung meistern müssen. Krankheit, Sterben und Tod können nicht mehr gelebt werden.
Die Gesellschat gerät in Gefahr ,diese Fragen, Problemen und Sorgen an ihren Rand zu schieben. Arbeitslosigkeit macht sich breit.
Sie führt zur Resignation, zur materiellen Verschuldung und zerstört familiäre Beziehungen. In Wirtschaft und Arbeitswelt stehen Leistung, Konkurenz, Zeit ist Geld auf der Prioritätsliste.
Evangelium: Frohe Botschaft für die Menschen von heute.
Als Christen sind wir herausgefordert uns stark für die Schwachen zu machen.
Hängt nicht die Glaubwürdigkeit der Kirche davon ab wie ernst wir die Diakonie- Dienst am Mitmenschen nehmen.?
Die Worte Jesu “was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan” sind das Worte die nur im Gottesdienst gebraucht werden oder werden sie konkret in unserem menschlichen Zusammenleben.
Seelsorge-Arbeit hat sie einen Blick für menschliche Schicksale, wie Arbeitslosigkeit, Krankheit und Vereinsamung oder beschränkt sich unser pastorales Engagement auf Gestaltung von Kult und religiösen “Highlights”.
Wollen wir eine Kirche die überlebt oder die lebt.
Eine Kirche die unter den Menschen lebt. Eine Kirche, die die Fragen der Frauen hört, die das Suchen der Männer sieht und nicht bloss uralte Einsicht widerkäut, sondern ringt.
Eine Kirche die sich den Herausforderungen der Gesellschaft stellt, und Mut zur politischen Tat hat. Eine Kirche die um der Wahrheit un der Gerechtigkeit Willen gegen den Strom schwimmt.
Kirche Zusammen mit Jesus Christus für den Menschen! Lasst uns als Institution Kirche erkennen, dass es unsere Aufgabe ist den Menschen dort zu begegnen, wo sie leben.
Die Kirche lebt unter den Menschen, wenn sie getragen ist vom Kreislauf des Lebens – von der Geburt bis zum Tod.
Die Vernetzung der Seelsorge einer Pfarrei mit den kirchlichen Dienststellen ist von grosser Wichtigkeit. Die kategoriale Pastoral in
der Welt der Arbeit, der Immigranten, der Jugend der Kranken und Behinderten ist ein Teil der Kirche und soll in Zusammenarbeit
mit den Pfarreien im Dienst des Menschen stehen. Auch die diakonische Arbeit der Caritas soll von allen Christen unterstützt
werden, indem man hilft Vorurteile abbauen und auf die Hilferufe der Caritas positiv antwortet. Auch diakonische Arbeit soll Hand in Hand mit nichtkirchlichen Hilfswerken geschehen.
Kirche Jesu Christi
Verkündigung
Jeder getaufte Christ ist Träger der Verkündigung der frohen Botschaft. Sein Leben soll selbst Verkündigung sein. Sein Handeln soll sich am Leben Jesu orientieren.
Die Verkündigung und Weitergabe des Glaubens müssten für christliche Eltern in der Erziehungsarbeit selbsverständlich sein.
Ein Ort der Verkündigung ist auch der Gottesdienst und die Katechese. z.Bsp. im Religionsunterricht oder in der Vorbereitung auf die Sakramentenspendung.
Orte der Begegnung wie JMJ, Taizé, in einem Kloster sind ebenfalls Orte der Verkündigung.
Wenn Menschen erfahren dass Glaube gut tut, sind sie bereit diesen Glauben mit anderen zu teilen und so geschieht Verkündigung ohne viele Worte.
Wenn unser Glaube in Einklang steht mit unserm Handeln wird mit Gottes-Segen die Verkündigung konkret.
I N V I T A T I O U N Table ronde mat enger Photo-Show iwert d’Waasser
Freides, den 22. September ëm 20.00 Auer
am Centre Culturel zu Housen
Waasserpräis = Benzinspräis!?
Wéi steet et em Quantitéit a Qualitéit vum Drenkwasser, zu Lëtzebuerg an an der Welt?
Un dëser Table Ronde huelen deel:
Marco Schank, Präsident vun der Chamber-Kommissioun vun den «Intérieures»
Ali Kaes, Präsident Ofwaassersyndicat Siden
Raymond Klein, Journalist Woxx
Marcel Scheidweiler, Lëtzebuerger Jongbaueren a Jongwënzer, Service coopération a.s.b.l.
André Weidenhaupt, Direkter vun der Waasser-Wirtschaftsverwaltung
Moderatioun: Laure Simon, Mouvement Ecologique
Organisation Parverband Housen-Houschent
Théâtre à l’église
L’homme qui marche
de Christian Bobin
par Jean-Marie Pétiniot et Didier Laloy mise en scène: Philippe Vauchel
mercredi, 4 octobre 2006, à 20.00 h à la chapelle du Christ-Roi, 23, av G Diderich, Luxembourg-Belair
jeudi, 5 octobre 2006, 20.00h: à l’église d’ Ingeldorf.
Entrée: 12 €, étudiants: 6 €
«L’homme qui marche»de Christian Bobin, un texte magnifique dont s’est emparé le comédien Jean- Marie Pétiniot. Lui qui
disait à un journaliste: «je n’aime pas les chemins droits» le voilà servi! La mise en scène est signée Philippe Vauchel, artiste
multiple, il joue, écrit, met en scène avec boulimie et faconde» (Philippe Tirard). La partie musicale sera assurée par Didier
Laloy, un des représentants les plus actifs du renouveau de l’accordéon diatonique en Europe. Un spectacle produit par le
Prieuré de Malèves-Sainte-Marie (B), qui offre un espace de réflexion sur les liens entre l’art, la culture et la spiritualité.
« Nous pouvons avoir une chance au cours de notre vie d’émerger, d’entrevoir la lueur spirituelle à une condition :
nous désencombrer de tout ce qui n’est pas essentiel. » (Ch.Bobin)
Organisation: Info-Video-Center, Communauté jésuite de Luxembourg, ALUC, Service diocésain de diaconie, Caritas
Fairness Center, CPMT, paroisse de Diekirch, église d’Ingeldorf, commission culturelle de la ville de Diekrich.
N.B. Lors du séjour de Gabriel Ringlet à Diekirch en octobre 2005, nous parlions en petit groupe de la difficulté à trouver un
langage approprié pour parler de la figure centrale du christianisme, Jésus, que trop de contemporains associent avec «des
historiettes édifiantes tout juste bonnes pour le catéchisme». Dans le cadre de cette discussion, G.Ringlet nous parla d’un
projet qui lui tenait beaucoup à coeur, à savoir la production de «L’homme qui marche»de Christian Bobin- une approche
autrement plus poétique de l’homme de Nazareth! Entretemps le spectacle a connu de grands succès en Belgique; nous sommes heureux de pouvoir le présenter à Luxembourg et à Ingeldorf (Nordstat) !.
"E Staat, deen net duerch Gerechtegkeet bestëmmt gëtt, ass soss näischt wéi eng grouss Reiberband!"
(Augustinus)
In v i t a t i o n
Quatre Rencontres Bible – Vie
avec Jean-Claude Brau *
Famille: Stop ou Encore?
Eclairages bibliques et Perspectives
- Soirée: Mardi 17 octobre 2006 de 19.30-21.30 hr.
Familles de hier, Familles d’aujourdhui – et demain?
- Soirée Mardi 24 octobre 2006 de 19.30-21.30 hr
Jésus face aux familles de son temps
- Soirée: Mardi 07 septembre 2006 de 19.30-21.30
Les familles dans l’économie globalisée (travail – pauvreté – justice)
- Soirée Mardi 21.11.2006 de 19.30-21.30
Familles dans les relations sociales (engagement et citoyenneté)
* Jean-Claude Brau, Théologien, Aumônier national du MOC (Mouvement ouvrier chrétien) et du Syndicat chrétien belge – Formateur au CEFOC (Centre de Formation Cardijn)
Lieu: Maison Paroissiale (Parsall) 1, rue Jean l’Aveugle Diekirch
Et as d’Méiglechkeet gebueden fir eng lëtzeburgisch Iwwersetzung
Nous ne vivons plus dans la Palestine du 1er siècle. Au 21e siècle, nous avons, comme hommes et femmes de notre époque,
croyants en Jésus de Nazareth, des défis à relever. Beaucoup de questions nouvelles n'ont pas été abordées dans la Bible, ni même imaginées par ses auteurs. Alors comment trouver nos réponses à nous?
Ce qui peut nous aider, c'est la facon dont la Bible se positionne par rapport aux situations de son temps. Ce que le texte met
en valeur de Jésus, peut inspirer nos choix d'aujourd'hui dans un tout autre contexte, mais dans le même sens. Il ne faut pas
non plus oublier que, à chaque époque les situations posent des questions nouvelles qui font interroger l'écriture avec un regard neuf.
Prière de s’inscrire avant le 30 septembre au CPMT Diekirch†:
Tél: 26 80 03 40 Téléfax: 26 80 02 89
Email: cpmt.di@cathol.lu
Organisation: Centre de pastorale en monde du travail de Diekirch et Luxembourg (CPMT) Centre Pastorale Familiale (Familjenzenter CPF) Centre de Pastorale en Monde du Travail
Info-Video-Center Dikrich Caritas Fairness-Center Diekirch Paroisse de Diekirch Mission des Migrants de Schieren
Keng Léift ouni Gerechtegkeet - keng Gerechtegkeet ouni Léift!
Virstellung vum Poopst Benedikt XVI. senger Enzyklika "Deus caritas est" an Diskussioun mam Erny GILLEN a mam Hubert
HAUSEMER e Mëttwoch, den 18. Oktober 2006, ëm 20 Auer am Home St-Sébastien, 2, rue du Pont zu Wolz
Organisatioun:
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da tragen wir den Leib Christi durch die Strassen. Der festliche Zug mit goldener Monstranz ruft uns ins Gedächtnis, Christus nicht nur am Festtag zu präsentieren. Tag für Tag soll unser Leben
Monstranz sein und zeigen, wie Christus gegenwärtig ist: liebend, tröstend, aufbauend, ermutigend. Je mehr wir uns an ihn halten, desto mehr sind wir Leib Christi, desto mehr strahlt er in uns und aus uns.
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