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Willkommen auf der Internet-Seite
des Pfarrverbandes
Hosingen-Hoscheid



 

 

05. Februar 2012

Fünfter Sonntag
im Jahreskreis

Lesejahr B
Markus 1,29-39

>> In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen. <<

Parblat

Parfest

Sonndes, den 12. Februar 2012
zu Housen am Centre Culturel

An der Zäit sinn an de Wanterméint déi "kleng" Kiermesse gefeiert ginn: de Vältes, dApollonia, de Mattéis, den Celsus, den Albinus ...

Et ware Festdeeg, déi an de Wanterméint gudd gedoen hunn a wou ee sech doheem an der Famill erëmgesinn huet.

Eist Parfest fält dëst Joer och an de Wanter, eng Zäit, wou ee sech manner dobaussen ophält an dGesellegkeet dobanne sicht.

DParfest ass dFamilljefest vum ganze Parverband. Dir sidd all ganz häerzlech op dëst Fest invitéiert!

Wëllkomm si Dir de ganzen Dag iwwer, souwuel an der Mass ëm 10.00 Auer an der Kierch wéi och dono am Centre Culturel vun Housen!

 

Ausgelegt

Bibelwort: Markus 1,29-39

"Er heilte viele" und: "Alle suchen dich." Diese beiden Sätze aus dem heutigen Evangelium irritieren mich. "Alle suchen dich", das mag vielleicht in der ganz konkreten damaligen aktuellen Situation so gewesen sein; automatisch übertragbar und verallgemeinerbar auf heute ist das sicher nicht. Und dann der andere Satz: Warum heilt er nicht alle, wo es doch eigentlich die Grundsehnsucht fast aller Menschen ist, heil und geheilt zu sein. Ich weiß es auch nicht, warum Jesus nicht alle heilt; da bleiben mir der Gott Jesus und seine Wege verschlossen. Aber ich habe eine Vermutung. Meine Vermutung ist, dass Jesus da sehr Mensch ist, nämlich dass er keine Heilungsmaschine und kein "Superman" ist, sondern dass auch er angewiesen ist auf Hoffnung und Akzeptanz, auf geliebt und verstanden werden. Und ich habe noch eine Vermutung: Nämlich, dass Jesus manchmal ganz schön überraschend sein kann und unberechenbar. Wo er wen wann heilt, das ist nicht voraussagbar und berechenbar; das ist und bleibt in der Logik Gottes. Das ist Gnade. Und ich möchte offen und bereit sein, um Gottes Heil und Heilung zu erwarten und anzunehmen.

Christine Rod MC

 

Berührend

Sich von Gott berühren lassen,
mit sich selbst in Berührung kommen,
ist der Anfanß der Heilung.

 

Gruppenzwang und schlechter Einfluss

Mira war 14 Jahre alt, als sie das erste Mal geraucht hat. Sie verbrachte mehr Zeit mit ihren "Freunden" als mit ihrer Familie, sie bezeichnete diese Menschen sogar als zweite Familie und bemerkte nicht, wie sie von ihnen beeinflusst wurde. Sie distanzierte sich immer mehr von den Menschen, denen wirklich was an ihr lag und nach kurzer Zeit musste sie feststellen, dass dies ein großer Fehler war.

Am Wochenende trafen Mira und ihre Freunde sich in einem Park, um zu trinken und zu rauchen. Auch dieses Wochenende begann wie jedes andere: Sie tranken, rauchten und bemerkten nicht, wie sie immer mehr die Kontrolle über sich selbst verloren. Sie versuchten, ihre laute Musik mit ihren Stimmen zu übertönen.

Alle überredeten Mira dazu, immer mehr zu trinken; selbst wenn sie gewollt hätte, hätte sie niemals "Nein" sagen können. In ihrem Rausch legte sie sich auf eine Bank, sie hatte keine Chance sich zu bewegen.

Aus weiter Ferne hörte sie Polizeisirenen, die immer näher kamen, aber sie konnte nicht mehr einschätzen, welche Konsequenzen folgen würden. Die Musik ging aus, die Stimmen verschwanden - und auf einmal war alles still. Als sie die Augen aufschlug, sah sie viele Menschen, die wild auf sie einredeten. Im ersten Moment hielt sie diese für ihre Freunde. Dann verlor sie erneut das Bewusstsein. Am nächsten Tag wachte Mira im Krankenhaus auf. Als sie ihre besorgten Eltern sah, realisierte sie, dass sie ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatte, um Spaß mit Freunden zu haben, die sie dann im Stich gelassen hatten, als sie sie am meisten gebraucht hatte. Von diesem Tag an hielt sie sich von falschen Freunden, Zigaretten und Alkohol fern.

Laura Meyer und Susanne Reinders